Artemis Fowl. Die Verschwörung
von: Eoin Colfer, Claudia Feldmann
Kategorie: Gartenbücher

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Produktbeschreibung:
Kostenlose Lieferung.
Art: Broschiert
EAN: 9783548603872
Ausgabe: 1., Aufl.
ISBN: 3548603874
Anzahl Seiten: 304
Erscheinungsdatum: 2003-11
Herausgeber: List Tb.
Kunden-Rezensionen
Bewertung:
- Genie und Menschlichkeit
Schon an den ersten Seiten ließ sich sofort feststellen: Die Qualität des Buches, seine Leser schnell und unwiederbringlich mitzureißen, hat nicht nachgelassen. Mit nach wie vor flüssiger und sehr einfacher Sprache wird eine anfangs harmlos anmutende, später immer komplexere Story voran getrieben.
Diesmal geht es um eine sehr gefährliche Schmugglerverbindung zwischen Unterirdischen und Menschen, die schnell das ganze Erdreich enttarnen könnten. Um die Drahtzieher ausfindig zu machen, rufen sich die ZUP-Einheiten ausgerechnet ihren ehemaligen Erzfeind Artemis Fowl zu Hilfe. Dieser hat jedoch momentan ganz andere Probleme, denn einem Video zufolge ist sein als verschollen geltender Vater aufgetaucht und befindet sich in der Gewalt der Russenmafia.
Intrigen, Egoismus, Rache - mit diesen Motiven wird das ungleiche Quartett aus Elfen und Menschen konfrontiert.
+ Menschlichkeit für das Genie
Was mir in diesem Band besser gefallen hat als in Teil 1 war die Charakterisierung von Artemis. Er gab mehr von sich preis, zeigte Gefühle, menschliche Züge und verlor teilweise seine eiskalte und berechnende Fassade. Das hat ihn für mich als Leser nunmehr glaubwürdiger gemacht.
+ Charaktertiefe
Im Gleichzug zu Artemis wurde auch allen anderen Hauptfiguren mehr Zeit gegeben. Erfrischenderweise gab es für den Leser keine überrumpelnde Flut von neuen Figuren, sondern es wurde fast ausschließlich mit den Charakteren des ersten Buches gearbeitet. So hatte ich genug Zeit, um sie endlich genauer kennen zu lernen und hatte zum Schluss eine viel engere Bindung zu ihnen.
- Unbewiesener Genius
Nach wie vor bin ich vom Genie des jungen Artemis noch nicht überzeugt. Sein ganzes Können liegt darin, einfach schon alles vorher zu wissen und überhaupt so ziemlich alles zu wissen (was wie gesagt für einen 13-jährigen in meinen Augen relativ unglaubwürdig bleibt) Er schmiedet Pläne ohne einen Gedankenansatz preiszugeben, auf welchen Weg er dazu kommt.
Insgesamt gefällt mir dieser Teil besser als der erste. Er behält die Stärken seines Vorgängers bei und bringt zusätzlich mehr Glaubwürdigkeit, Charakter und Identifikationsmöglichkeiten mit. Bei der Altersempfehlung für Jugendliche ab 12 Jahren bleibe ich, da das Buch nicht besonders anspruchsvoll ist, aber doch auch die eine oder andere Gewalteinwirkung drin vorkommt.
Ich freue mich schon auf den dritten Teil.
Bewertung:
- Tolles Buch, schlechte Übersetzung
Was das Buch betrifft, schließe ich mich allen 5-Sterne-Bewertungen an. Es ist fantasievoll, spannend und ... witzig. Letzteres werden die Leser der deuschen Fassung möglicherweise nicht bemerkt haben. Ich habe zeitgleich mit meiner Tochter, die die deutsche Fassung gelesen hatte, die englische gelesen und daher die Gelegenheit zum Vergleich gehabt. In der deutschen Fassung geht der ironische Zungenschlag von Eoin Colfer nahezu verloren und wird durch hölzerndes bierernstes Deutsch ersetzt. An manchen Stellen erkennt man das Original kaum noch, es ist eher nacherzählt als übersetzt. Zugegeben, das Englisch Colfers ist nicht leicht, und oft lässt einen die Langescheidt Schulausgabe im Stich (leo.org oder woerterbuch.info aber nicht). Aber meine Güte, es handelt sich um eine professionelle Übersetzerin, und wenn sie sich etwas mehr Mühe gegeben hätte, wäre der Stil Colfers durchaus im Deutschen nachzubilden gewesen.
Wer also ein bisschen Englisch kann und bereit ist, auch mal ein paar Wörter nachzuschlagen, sollte unbedingt das Original lesen.
Bewertung:
- Da unten braut sich was zusammen...
Diente der erste Band von Eoin Colfers Saga rund um den genialischen Jungkriminellen Artemis Fowl über weite Strecken noch dazu, Figuren einzuführen und grundlegendes Wissen über Organisation, Technik und Magie des unteriridischen Erdvolks zu vermitteln, geht es im zweiten Roman deutlich rustikaler, sprich, actionlastiger zur Sache.
Artemis Fowl erhält von seinem seit zwei Jahren in Russland verschollenen Vater, dem Boss eines irischen Gangstersyndikats, eine Videobotschaft. Die russische Mafia bietet an, ihn gegen ein erhebliches Lösegeld freizulassen. Doch noch während Artemis mit seinem getreuen Leibwächter Butler Vorkehrungen trifft, in die Nähe von Murmansk zu reisen, taucht ihr Entführungsopfer aus Band 1, die Elfe und Captain der Zentralen Untergrund-Polizei (ZUP), Holly Short bei ihnen auf, die einem Kriminalfall in Erdland verfolgt, dessen Spuren auf die Oberfläche führen. Als sich beide ehemalige Gegner zusammenschließen, wissen sie noch nicht, dass die unterirdischen Probleme größer sind. Viel größer...
In diesem zweiten Band mischen sich sehr bleihaltige Gefechte (nicht unbedingt für kleine Kinder geeignet) mit einem Umweltschützer-kritischen Blick auf die atommüllverseuchte nordrussische Küste, zudem wird mit der Wichtelin Opal Koboi eine dem jugendlichen Helden in ihrer Genialität ebenbürtige Widersacherin gegenübergestellt, die sich zu einer der prägendsten Figuren der gesamten Reihe entwickeln wird. "Die Verschwörung" ist sicherlich noch nicht der Höhepunkt der bisher erschienenen Fowl-Bände, geht aber ungleich spannender als sein Vorläufer zu Werke.
Selbstverständlich ist auch mein erklärter Liebling, der kleptomanische Zwerg Mulch Diggums erneut mit von der Partie, im Hörbuch vom wie immer höchste Qualität liefernden Rufus Beck wieder mit derbem bayrischen Idiom ausgestattet. Alleine dafür lohnt es sich auf die gesprochene Variante des Buchs zu setzen, auch wenn es sich laut Aufdruck um eine gekürzte Lesung handelt. Kopfkino as its best!
Bewertung:
- Ganz gut
Wir sollten dieses Buch von der Schule aus lesen.Leider hat es mich ein wenig enttäuscht.Ich bin jedoch sowieso kein Fantasy-Fan.Das Buch hat für mich schon komisch angefangen und ich konnte dem Buch nicht recht folgen(was vielleicht auch daran liegt,dass ich den ersten Band nicht gelesen habe).Ich finde, das Buch ist vielleicht eher was für Jungs.Trotzdem war es eigentlich ganz okay und am besten gfiel mir Holly,die Elfe.Jedoch fand ich die Welt der Unterirdischen doch etwas komisch beschrieben und auch manche Handlungen musste ich zweimal lesen um sie genau zu verstehen.
Also ich finde,das Buch ist nicht der Knüller, aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Bewertung:
- Elfenmäßig gut!
Muss man immer viele Worte finden um ein Buch zu loben?
Ich halte mich einfach kurz: Leser, die Artemis Fowl (Teil 1) toll fanden, die sollten den zweiten Teil auf jeden Fall lesen, denn es wird noch viel viel besser! Gnadenlos gut, spannend, rasant und von der Story sogar noch ein wenig komplexer. Viel Spaß!
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